Gedicht:



Ein Sternfreund zu sein, heisst nicht nur stupide in den Himmel zu blicken, oder ihn technokratisch zu vermessen oder zu fotografieren. Monschauer Sternfreund zu sein ist auch eine Lebenseinstellung. Es hat mit Gefühl und Emotionen zu tun. Die Liebe zu den Sternen kann man nicht erlernen oder sie erkaufen! Sie muss tief in einem stecken, tief im Herzen verankert sein. Folgendes Gedicht versucht dieses Lebensgefühl in etwa in Worte zu packen...





Dunkelster Himmel, rabenschwarze Nacht,

auf dem Felde steht einer, und denkt, und fühlt, und treibt daher im Sternenmeer;



Er sieht, und schaut ins vermeintliche Dunkel,

doch umso länger er schaut, umso mehr erblickt er das Sternengefunkel;



Tausende Diamanten, nah und fern,

er liebt jeden einzelnen, solch großartigen Stern;



Zeit, Raum, Energie, alles scheint so weit weg, und schließt ihn trotzdem ein;



Es ist als könnt` er danach greifen,

doch nur die Blicke können darin schweifen;



Bei diesem Anblick verlässt er alles Weltliche,

wird zu einem Kind, zu einem Astronaut, zu einem Entdecker und Visionär;



Er beginnt zu schweben, und in einer anderen Dimension zu leben;



Es ist als blicke er in Gottes Auge, mit Worten nicht zu beschreiben,

es ist ein Zustand der Glückseeligkeit, er könnte immer hier verbleiben;



Dies ist er also, sein schönster, zugleich unglaublichster Traum,

spiegelt die Sehnsucht in seinem Herzen,



der Traum - vom endlosen Raum



von Ingo Aderhold